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Montag, 20. Dezember 2004
Genocyber
yuki, 15:28h
Das Weihnachtsfest nähert sich und allmählich wird es auch für mich Zeit 'den Alltag ein wenig besinnlicher zu genießen'. Da bot sich mir natürlich die 5-teilige OVA Genocyber an, die mir zufällig vor ein paar Tagen in die Hände fiel. Gut, Koichi Ohatas frühere Regiearbeiten gefielen mir eigentlich garnicht (MD Geist 1 und 2 z.B.) und auch sein teilweise so hoch gelobtes Mecha-Design finde ich eher absurd als originell. Seltsamerweise unterhielt mich Genocyber entgegen aller Erwartungen dann aber doch ein wenig und so schlecht wie es die meisten Kritiker darlegten war es keineswegs.
Die Story um die beiden Geschwister Elaine und Diana, in der leider nur ansatzweise auf Charakterentwicklungen Acht gegeben wurde, gestaltet sich trotz vieler Fehltritte der Serie ganz annehmbar und dank ausreichender Konzentration sollte es auch möglich sein der teils doch recht verworrenen (was aber auch mehr oder weniger am knappen Erzählstil liegt) Storyline zu folgen. Um's kurz mal anzuschneiden: Wir befinden uns in einer post-apokalyptischen Zukunft, auf der einen Seite Regierungen, die für eine waffenlose Welt zu kämpfen scheinen und auf der anderen Seite ein Megakonzern, der die utopischsten Waffenprojekte am Laufen hat. Darunter halt auch Elaine und Diana, in denen man die sogenannte Vajra-Energie freigesetzt hat, eine Art unheimlich starke Willenskraft. Ganz nach dem Motto 1 und 1 macht 2, laufen die Geschwister natürlich irgendwann Amok und innerhalb weniger Sekunden werden ganze Städte platt gemacht.
Genocyber bietet dem Zuschauer sicherlich keine erstklassige Unterhaltung, was in erster Linie an der oberflächlichen Darstellung der Charaktere liegt, aber wenn man auf Trash steht kann man mit Genocyber ganz gut 2 Stunden wegkriegen. Teilweise neigt die Serie dazu den Zuschauer mit brachialen Gewaltszenen zu überraschen und sogar einige aussagekräftige Dialogfetzen lassen sich hier und da mal finden (begeistern konnte mich das Ende von Episode 3, als die verstörte Schiffsärztin "Take me away from this hell!" aus dem Heli hinausschreit - wer es gesehen hat, kanns vielleicht nachvollziehen). Ich fands wirklich ganz akzeptabel...und besinnlich war's auch hehe...


Die Story um die beiden Geschwister Elaine und Diana, in der leider nur ansatzweise auf Charakterentwicklungen Acht gegeben wurde, gestaltet sich trotz vieler Fehltritte der Serie ganz annehmbar und dank ausreichender Konzentration sollte es auch möglich sein der teils doch recht verworrenen (was aber auch mehr oder weniger am knappen Erzählstil liegt) Storyline zu folgen. Um's kurz mal anzuschneiden: Wir befinden uns in einer post-apokalyptischen Zukunft, auf der einen Seite Regierungen, die für eine waffenlose Welt zu kämpfen scheinen und auf der anderen Seite ein Megakonzern, der die utopischsten Waffenprojekte am Laufen hat. Darunter halt auch Elaine und Diana, in denen man die sogenannte Vajra-Energie freigesetzt hat, eine Art unheimlich starke Willenskraft. Ganz nach dem Motto 1 und 1 macht 2, laufen die Geschwister natürlich irgendwann Amok und innerhalb weniger Sekunden werden ganze Städte platt gemacht.
Genocyber bietet dem Zuschauer sicherlich keine erstklassige Unterhaltung, was in erster Linie an der oberflächlichen Darstellung der Charaktere liegt, aber wenn man auf Trash steht kann man mit Genocyber ganz gut 2 Stunden wegkriegen. Teilweise neigt die Serie dazu den Zuschauer mit brachialen Gewaltszenen zu überraschen und sogar einige aussagekräftige Dialogfetzen lassen sich hier und da mal finden (begeistern konnte mich das Ende von Episode 3, als die verstörte Schiffsärztin "Take me away from this hell!" aus dem Heli hinausschreit - wer es gesehen hat, kanns vielleicht nachvollziehen). Ich fands wirklich ganz akzeptabel...und besinnlich war's auch hehe...


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Samstag, 18. Dezember 2004
Filmtagebuch: Die Spur des Bernsteinzimmers
yuki, 02:50h
Durchschnittlicher deutscher Krimi mit historischem Kontext. Lisa (Corinna Harfouch) und ihr Mann (Uwe Kockisch) geraten durch den Tod von Lisas Vater in Verstrickungen rund um das im 2.Weltkrieg verloren gegangene Bernsteinzimmer. An und sich ist der Film ganz tauglich und unterhält einigermassen, doch leider entwickelt sich die Story völlig höhepunktlos und auch auf grössere Überraschungen muss man verzichten. Die Dialoge wirken teilweise aufgesetzt und amateurhaft, einige Rollen stellen ausserdem absolut flache Stereotypen dar. Als Soundtrack benutzte man Teile von Richard Wagners "Rheingold". Ich persönlich empfand das als eher unpassend, da die Kameraführung, das Bild und auch die Geschichte zu keiner Minute den epischen Ausmaßen dieser Musik gerecht werden konnten. Was bleibt ist ein solider aber belangloser Thriller mit einem eher enttäuschendem Ende. Für nen netten Fernsehabend hat's aber dann doch gereicht.
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Freitag, 17. Dezember 2004
Neuigkeiten von Tideland
yuki, 01:22h
Ein recht aktuelles Interview, in dem Terry Gilliam über sein aktuelles Filmprojekt Tideland spricht, wurde hier veröffentlicht:
http://www.smart.co.uk/dreams/tidegill.htm
Wie es scheint verlaufen die Dreharbeiten sogar besser als erwartet und das ist auch gut so, denn ich selber kann das Endprodukt kaum noch abwarten.
http://www.smart.co.uk/dreams/tidegill.htm
Wie es scheint verlaufen die Dreharbeiten sogar besser als erwartet und das ist auch gut so, denn ich selber kann das Endprodukt kaum noch abwarten.
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